Erdbeerbecher

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Juhuuu! Endlich ist sie da, die Erdbeerzeit. Hat ja dieses Jahr ganz schön auf sich warten lassen, die Gute!
Erdbeeren gibt es ja schon länger, aber jetzt hat ENDLICH das Erdbeerfeld bei uns in der Nähe geöffnet! Voller Vorfreude bin ich hingegangen, um die leckeren Beerchen zu sammeln. Kaum stand ich auf dem Feld, gingen die Schleusen auf und es hat wie in Strömen geregnet. Hm. Ich war eh schon nass. Also gut. Hab ich eben im Regen weitergepflückt.
Immerhin bin ich dann mit einer großen Ausbeute nach Hause gekommen. Und es gibt ja schließlich warme Duschen 😉

Den ersten Teil der Beeren gibt’s dann bei uns immer pur. Lecker! Vom Rest werden welche eingezuckert, dazu gibt’s Vanilleeis.

Und dann gibt’s noch Kuchen und Cupcakes und Törtchen und Creme und Tiramisu und Marmelade und und und 🙂
Dieses Wochenende gab’s Erdbeermuffins mit Schokolade und Sahne-Topping, also quasi Erdbeerbecher. Und sie sehen nicht nur süß aus, sie schmecken auch unglaublich lecker!

Ihr braucht:
2 Eier
200g Zucker
120g weiche Butter
200g Quark
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
120g Mehl
100g Vollmilch-Schokolade
ca. 200g Erdbeeren

1 Becher Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
12 Erdbeeren
50g Vollmilch-Schokolade
4 Strohhalme

Erdbeeren waschen und kleinschneiden.
Eier mit Zucker und Butter aufschlagen. Quark unterrühren.
Trockene Zutaten mischen und langsam unterrühren.
Eine Tafel Schokolade hacken und die Stückchen zusammen mit den Erdbeeren unterrühren.
Die Muffins bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen, auskühlen lassen.

Schokolade hacken.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und großzügig auf die Muffins spritzen.
Mit Schokostückchen bestreuen und jeweils eine Erdbeere als Deko daraufsetzen.
Die Strohhalme jeweils in 3 Teile schneiden und in die Sahne stecken.

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Baiser und Nussbaiser

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Die Quickies werden so eine Art „schnelles Rezept der Woche“ sein. Ich werd mich bemühn, regelmäßig Rezepte zu posten, die ihr schnell und einfach nachbacken könnt.

Baisers (bzw. Meringues) sind für mich immer eine einfache, schnelle und leckere Resteverwertung von Eiweiß.
Es besteht immer aus Eiweiß und Zucker. Man kann dann noch Farbe, Nüsse oder Aromen dazugeben.
Auf ein Eiweiß kommen je nach Rezept ca. 50-80g Zucker.

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Rhabarber-Tarte mit weißer Schokolade

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… oder Was tut man nicht alles für seinen Mann!
Neulich war ich mit meinem Mann in der Therme Erding.
Und zu einem richtig schönen faulen Thermentag gehören für mich Frauenzeitschriften einfach dazu. Diesmal hat mein Schatz aus lauter „Langeweile“ die Brigitte gelesen. (Ich glaube, er liest sowas zwischendrin auch mal gerne. ;))
Darin hat er dann auch ein Rezept gefunden. Nein, kein einfacher Rührkuchen, die aufwändige Rhabarber-Tarte mit weißer Schokolade sollte es sein. Und da ich meinem Schatz leider nun mal nichts abschlagen kann, gab es eine Rhabarber Tarte, angelehnt an das Brigitte-Rezept. Das Original-Rezept findet ihr hier.
Und ich gebe zu, der Aufwand hat sich gelohnt. Die Tarte schmeckt wirklich sehr fein. Okok, sie ist ein echter TRAUM!!!

Mürbteig

½ Vanilleschote
250g Mehl
80g Zucker
150g kalte Butter
1 Ei

2 EL Erdbeermarmelade
getrocknete Hülsenfrüchte (oder Reis) zum Vorbacken

Schokoladenfüllung

4 Blatt weiße Gelatine
½ Vanilleschote
250ml Milch
150g weiße Schokolade
200ml Schlagsahne

Rhabarberfüllung

600g Rhabarber
80g Zucker
200ml Orangensaft

1 Päckchen helles Tortengusspulver

Für den Mürbeteig die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Hälfte des Vanillemarks, Mehl, Zucker, Butter und Ei gut verkneten, dann für 1 Stunde kalt stellen.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig dünn ausrollen, sodass er in eine Tarte-Form (Ø 26 cm) passt. Den Teig gut andrücken und darauf achten, dass auch der Rand komplett ausgelegt ist. Überstehende Teigränder abschneiden. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten oder Reis füllen. Macht ihr das nicht, sinkt der Teig nach unten und ihr habt einen dicken, unförmigen Boden. Etwa 20 Minuten backen.
Hülsenfrüchte und Papier entfernen und die Tarte bei gleicher Temperatur nochmals etwa 8-10 Minuten backen, bis der Teig gar und knusprig ist.
Für die Schokoladencreme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Restliches Vanillemark und die ausgekratzte Schote, Milch und Schokolade unter Rühren erhitzen, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Mischung lauwarm abkühlen lassen. Gelatine ausdrücken und in der lauwarmen Schokoladenmilch unter Rühren auflösen. Die Mischung kalt stellen.
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Amaretto Guglhupf

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Den Amaretto-Guglhupf backe ich seit Jahren immer dann, wenn ich einen schnellen, leckeren und gelingsicheren Kuchen möchte.

Amaretto-Guglhupf


Zutaten:
100ml Öl
100ml Amaretto
4 Eier
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Backpulver
200g Zucker
250g Mehl
100g Amarettinis

    Alle Zutaten verrühren. 100g Amarettinis zerdrücken und unterrühren.
    Die Amarettinis werden beim backen schön weich und schmecken sooo lecker!
    Kuchen bei 175 Grad ca. 50 Minuten backen.

    Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!

    Kennst du schon...

    Hexenschloss Torte

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    Kuchen für Kinder sind mir die allerliebsten. Da kann ich mich richtig austoben und kreativ sein. 🙂
    Deshalb war ich gleich am Planen, als eine Freundin mich fragte, ob ich für ihre Tochter Leonie ein Hexenschloss backen könne. Na klaro!!! Aber es durfte nicht zu gruselig sein. Also hab ich mir überlegt, dass es eben ein Hexenschloss mit pinken Details wird. Und hab mich schon gefreut. Ich bin halt auch nur ein Mädchen…
    Die Hexe selbst war meine allererste menschliche Figur, ich denke, dafür ist sie recht gut geworden!
    Und ein kleines schwarzes Katerchen musste natürlich auch sein!
    Die Figuren und die großen Hüte hab ich schon zwei Tage vorher gemacht, damit sie durchtrocknen konnten.
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    Star Wars Torte

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    Letztes Wochenende hab ich eine Star Wars Torte für einen kleinen Jungen gebacken.
    Er wollte: „Den hellen Jedi und ein Lichtschwert.“
    Beides hat er bekommen. Und ich konnte sogar noch das zweidimensionale Modellieren ausprobieren 🙂

    Und ihr bekommt noch mein Schokoboden-Rezept, weil’s gar so gut und mit Nuss-Nougat Creme ist 😉

    Nuss-Nougat Kuchen
    (frei nach Tortentante)

    150g Margarine
    220g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Prise Salz
    5 Eier
    250g Magerquark
    200g Nuss-Nougat Creme
    200g gemahlene Haselnüsse
    160g Mehl
    3 TL Backpulver

    Margarine, Zucker und Salz richtig schön schaumig rühren.
    Die Eier einzeln unterrühren.
    Dann die Nuss-Nougat Creme und den Quark unterrühren und anschließend die gemahlenen Nüsse unter die Masse mischen.
    Zum Schluss das Backpulver und das Mehl unterheben.
    In einer gefetteten Springform bei 180° ca 60 Minuten backen.

    Ich nehme den Kuchen sehr gern als Grundlage für Motivtorten, weil er schön gleichmäßig aufgeht und lange saftig bleibt.

    Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!

    Kennst du schon...

    Tutorial für schnelle kleine Fondant-Röschen

    Röschen
    Ich habt mich ja mal gefragt, wie ich die kleinen Röschen mache, mit denen ich sehr gerne meine Kuchen, wie z.B. das Hexenschloss oder Cupcakes wie die Mini Törtchen verziere.
    Im Grunde sind die Röschen sehr einfach. Ihr braucht nur etwas Fondant oder Marzipan.
    1. Für kleine Röschen nehmt ihr ein Stück Fondant so groß wie ein Euro.
    2. Das rollt ihr zu einer Wurst.
    3. Die Wurst rollt ihr mit einem kleinen Rollstab platt (oder ihr drückt sie mit den Fingern zu einem dünnen Band).
    4. Dann faltet ihr das Band einmal längs.
    5. Das doppelte Band rollt ihr auf. Dabei ist die offene Site „unten“ und die dicke wird zur Blüte. Achtet darauf, dass die erste Windung höher ist als die weiteren.
    6. Das war’s schon. 🙂
    Für ein kleines Blatt nehme ich immer einen kleinen Tränenförmigen Ausstecher und drücke mit dem Finger in die runde Seite bis eine Art Herzform entsteht.
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    Veganer Kuckuckskuchen

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    Ich bin ja (fast) immer offen für neues und als dann der Vorschlag von euch gekommen ist, mal vegan zu backen, hab ich gedacht: neeee.
    Und dann: Warum eigentlich nicht?
    Und dann: Aber wie???
    Also keine Milch. Ist ok. Sojamilch tut’s auch.
    Butter. Kein Problem. Margarine.
    Aber die Eier? Was ist mit denen?
    Ich hab mich also auf die Suche nach Rezepten gemacht.
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    Traumhafte Blaubeertorte

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     Gestern hab ich spontan eine wirklich traumhafte Blaubeertorte gebacken. Ich wollte das Rezept schon lang mal ausprobieren. Es ist eine Schichttorte aus Mürbteig, Baiser, Blaubeerfüllung und Creme.
    Dadurch, dass jeder Boden einzeln gebacken wird, ist jeder Bissen wunderbar knusprig. Und die Beeren mit der Creme machen die Torte gleichzeitig auch saftig und süß.
    Hach. Ein Traum! 
    Die Torte ist zwar ein kleines bisschen aufwändiger, aber definitiv jede investierte Minute wert 😉
    Ihr braucht:
    4 Eier 
    200g Margarine
    170g Zucker 
    1 Päckchen Vanillezucker
    450g Mehl
    1 Päckchen Backpulver
    100g Hagelzucker
    100g Mandelblättchen
    500 g Blaubeeren
    1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
    400ml Schlagsahne
    2 Päckchen Vanillezucker
    300g Crème Fraîche

    So geht’s:

    Die Eier einzeln trennen und jedes Eiweiß in eine eigene kleine Schüssel geben. Alle Eigelbe, Margarine, Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Mehl und Backpulver zu einem Mürbteig verkneten.
    Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in vier Teile teilen. Eine normale Springform einfetten und eine Teigportion darin bis zum Rand ausrollen. Ein Eiweiß steif schlagen und auf den Teig streichen. Den Boden mit 25g Hagelzucker und 25g Mandelblättchen bestreuen und bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.
    Aus den anderen drei Teigportionen auf die gleiche Weise Böden herstellen.
    Die Blaubeeren waschen und ein paar schöne zur Dekoration beiseitelegen. Die restlichen Beeren pürieren. Das Vanillepuddingpulver mit 2 EL Wasser anrühren, die pürierten Beeren unter Rühren erhitzen, das aufgelöste Puddingpulver hinzugeben und köcheln lassen, bis die Masse eindickt. Abkühlen lassen.
    Die Sahne mit 2 Päckchen Vanillezucker schön steif schlagen. Crème Fraîche unterziehen.
    Die Beerenmasse auf drei Böden aufteilen und verstreichen. Danach die Creme auf die drei Böden streichen. Alle Böden stapeln und mit dem „nackigen“ Boden abschließen. Den obersten Boden vorsichtig andrücken.
    Die Torte am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
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