Pooltorte – leckere Aussichten?

Gestern waren wir auf eine Poolparty eingeladen. Nachspeisenspenden waren gern gesehen, also wollte ich sommerliche Cupcakes machen. Dann hab ich meine beste Freundin, die auch eingeladen war, Anfang der Woche gefragt, was für Cupcakes ich denn machen soll…
Sie meinte nur: Wie, Cupcakes? Ich dachte, du bringst ne Pool-Torte. Anstatt einfach das zu machen, was ich mir vorgenommen hatte, bin ich umgeschwenkt und hab eine Pool Torte geplant.
Also dachte ich mir, dann wird wenigstens der Inhalt sommerlich, eine Zitronentorte sollte es werden. Außenrum musste ja dann Fondant, wegen der ganzen Pool-Optik. Mit dem Endergebnis war ich dann auch ganz zufrieden. (Und wenn ich ehrlich bin, wollt ich schon lange mal diese „Wasser“-Optik ausprobieren. Die war dann auch echt cool *quiiietsch*, sogar mit ein paar Wellen und Spritzern und auch die Haare meiner Figur sind schön „versunken“.)
Das geht ganz einfach:
Als Hintergrund hab ich hellblaues Fondant genommen. Dann hab ich Piping Gel mit ein bisschen blauer Farbe verrührt und  mit einem Löffel auf dem Fondant verteilt. Dabei kann man gut kleine Wellen, etc. formen. Wenn ihr kein Piping Gel habt, könnt ihr auch einfach einen farblosen Kuchenguss anrühren, warten, bis er fast ganz fest ist, und dann nochmal durchrühren und einfärben.

Eine Anleitung für die kleinen Röschen gibt’s übrigens hier.

 

einfache Zitronentorte

Ihr braucht:
300g Margarine
450g Mehl
abgeriebene Schale von einer Zitrone
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
6 Eier (Gr. M)
3TL Backpulver
120g Crème fraîche

Butter, Zucker, den Vanillezucker und Salz cremig rühren. Die Zitronenschale unterrühren. Eier nach und nach einrühren. Danach Mehl, Backpulver und Crème fraîche langsam unterrühren. Teig in eine Springform geben, glatt streichen und den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
250g Butter aufschlagen, bis sie weiß-schaumig ist. 300g Lemon Curd unterrühren. Die Torte damit füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

 

 

Auf der Party dann meinte mein Mann, dass ich lieber was „Essbares“ hätte machen sollen. Im Endeffekt hat er ja recht. Gut, der „Inhalt“ war echt lecker. Aber auch ich hab einen Großteil des Fondants übrig gelassen. Ich hab eh das Gefühl, dass es vielen Leuten nicht wirklich schmeckt.
Jetzt stecke ich also in der Zwickmühle, dass ich mich zwischen „schön“ und „komplett lecker“ entscheiden muss…
Wie geht ihr mir dem Problem um?
Ich bin grad echt ein bisschen ratlos.

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
Teile den Post auf

Kennst du schon...

7 Kommentare zu “Pooltorte – leckere Aussichten?

  1. Liebe Johanna,

    für mich ist die Entscheidung ganz klar: eine Mischung aus beiden muss her. Herkömmliche Torten (damit meine ich ohne dieses pappsüße Fondant) sehen doch, wenn man sie richtig toll mit Sahne, Marzipan, Schokorapseln, etc. verziehrt ebenfalls klasse aus und schmecken „rundherum“. Warum versuchst du nicht mal auf die klassichen Verziermethoden zurückzugreifen? Die Sahne hätte ja auch blau eingefärbt werden können. In der Mitte eine Meer/Pool-Jungfrau aus Marzipan?
    Liebe Grüße, deine aktuelle Tauschpartnerin PAMK

    1. Hi du!
      Tja, im Endeffekt hast du wohl recht! 🙂
      Es sollte halt so eine Pooltorte werden und ich find ja das Basteln an Fondant-Torten auch irgendwie toll…
      Aber ich werde mal wieder ein bisschen klassischer arbeiten…
      Liebe Grüße!
      Johanna

  2. Hab das durch Zufall gelesen , und möcht auch gern was dazu sagen , die eigenen Männer sind die größten Kritiker , meinem schmeckt der Fondant auch nicht so 😉 , aber es gibt auch genau so viele denen er schmeckt , und manchmal siehts halt einfach besser aus.Für mich ist es ein Hobby mit den Fondant zu arbeiten und an der Nachfrage sieht man halt das viele doch anderer Meinung sind als die Tortenmuffel die man zu hause hat :D. Deine Torten sehen klasse aus, ich würd nicht damit aufhören

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *