„Süße Liebe“: Himbeertörtchen mit Marzipanbiskuit (Rezension)

Ich war mal wieder auf Neuheiten-Jagd. Dabei ist mir ein wunderschönes Backbuch ins Auge gestochen:
Süße Liebe“ von Åsa Swanberg und Malou Holm (Busse Seewald-Verlag). Die vorherrschenden Farben des Covers: Weiß, Pink und Schwarz. Wie für mich gemacht! 🙂 Nach dem Aufschlagen hab ich als erstes mal die genialen Fotos angeschmachtet. Liebevoll dekorierte Köstlichkeiten in wunderschönen Farben! Schon da war mir klar, dass ich dieses Buch HABEN WILL.
Es ist aufgeteilt in die Kapitel Schokolade, Weißes, Nüsse und Fruchtiges. In diesen Kategorien gibt es eine eine tolle Auswahl an Trüffeln, Macarons, Kleingebäck, Törtchen, Kuchen und Torten. Bei so einer Vielfalt auf 160 Seiten ist für jeden Geschmack, Zeitrahmen und jedes Können das Richtige dabei.
Die Rezepte waren alle sehr vielversprechend. Man merkt, dass die Autorinnen viel süße Liebe in das Buch gesteckt haben. Als ich mir überlegt hab, was ich als erstes aus dem Buch backe, konnte ich mich absolut nicht entscheiden. Normalerweise hab ich immer schnell einen oder zwei Favoriten. Aber hier wollte ich mindestens zehn Rezepte sofort nachbacken, weil sie alle sooo lecker aussehen!!! Für die tolle Schokotorte haben mir leider die Abnehmer gefehlt, die Pistazientörtchen wären auch sooo toll gewesen, die weißen Schokoladenkekse und und und…
Im Endeffekt hab ich dann gleich eine ganze Kaffeetafel gebacken. Kleine Schokoteilchen mit dem klangvollen Namen „Nymphen der Nacht“, Himbeerbiskuits und eine Walnusstarte haben schließlich das Rennen gemacht. Ich finde, dass das eine gute Auswahl ist und eigentlich müsste da für jeden Geschmack was dabei sein. 🙂
Und soll ich euch was sagen: Alle sind perfekt geworden. Die Rezepte waren problemlos nachzubacken und jeder Schritt war super beschrieben!

 


Nymphen der Nacht
Traumhafter Schokoladenboden mit einer Kaffeeganache. *Seufz*

 

 

Himbeerbiskuits
Marzipanböden mit Himbeercreme und weißer Schokolade

 

 

Walnusstarte mit gerösteten Nüssen

 

 

Der einzige Makel am Buch ist meiner Meinung nach, dass manchmal etwas spezielle Zutaten ohne die Nennung einer echten Alternative verwendet werden. Beispielsweise eine schwedische Nussfüllung „Hasselnötsmassa“. Die Alternative wäre Schweizer Nussgipfli-Füllung. Pöh. Da kann ich gleich das Original im Internet bestellen. (Das Buch gibt übrigens Bezugsquellen an.)
Bis auf diesen kleinen Schönheitsfehler finde ich das Buch supertoll! Mal schauen, was ich nächstes Mal Leckeres daraus backe!

Und damit ihr auch nicht zu kurz kommt, gibt es für euch noch das Rezept für die Himbeerbiskuits. Die waren nämlich als erste weg.

 

Himbeerbiskuits

15-20 Stück
Bei mir sind es nur 8 geworden, anscheinend denke ich zu groß. 😉

Böden
300g Marzipan-Rohmasse
1 Eiweiß
ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe Ich hab Pastenfarbe genommen. Geht genauso.

Himbeer-Buttercreme
75g Himbeeren
125g zimmerwarme Butter
75g Puderzucker

Topping
100g weiße Schokolade
rosa Zuckerstreusel

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Marzipan-Rohmasse grob in eine Schüssel reiben und mit dem Eiweiß und der Lebensmittelfarbe vermischen. Zu einer dicken, glatten Masse rühren. In einen Spritzbeutel füllen und runde Böden auf ein Blech mit Backpapier spritzen oder die Masse mit einem Löffel auf das Blech klecksen. Auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen. Eine Weile auf dem Blech abkühlen lassen, dann die Böden vom Blech lösen und zum Auskühlen mit der glatten Seite nach oben auf ein Gitter legen.

 

Die Himbeeren in einen Topf geben und erhitzen, bis sie weich und flüssig sind. Durch ein Sieb passieren, das Püree auffangen und die Samen wegwerfen. Abkühlen lassen. Butter und Puderzucker cremig schlagen. Das Himbeerpüree in die Buttercreme einrühren. Die Himbeercreme auf die Biskuitböden streichen, sodass sie einen kleinen Hügel bildet. Die Biskuits 30 Minuten in den Kühlschrank oder das Gefrierfach stellen.

 

Die Schokolade hacken und schmelzen. Die Biskuits kurz in die Schokolade tauchen, mit Zuckerstreuseln bestreuen und kalt aufbewahren.
   Copyright: Busse Seewald Verlag

 

Das Buch wurde mir vom Busse Seewald Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Süße Liebe: Kuchen, Torten und andere Köstlichkeiten
Åsa Swanberg, Malou Holm
160 Seiten
ISBN 978-3-7724-7356-2
24,95 €

 

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
Teile den Post auf

Kennst du schon...

12 Kommentare zu “„Süße Liebe“: Himbeertörtchen mit Marzipanbiskuit (Rezension)

  1. Das Buch hatte ich auch als Rezensionsexemplar und war begeistert. Es ist wirklich ganz anders fotografiert als die meisten und die Rezepte sind alle sehr lecker. Die Himbeerbiskuits stehen auch noch auf meiner sehr langen Nachbackliste.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  2. Huhu 🙂 Hoffe du hast mir meinen Kommentar eben nicht übel genommen! Dein Blog ist ganz toll und man merkt ganz deutlich, dass du das mit viel Liebe machst! <3 Liebe Grüße, Ann-Katrin

    1. Liebe Ann-Kathrin,
      nein, hab ich wirklich nicht… ich wollte nur mal von der „anderen Seite“ schreiben…
      Und ich wollte schon gar nicht nach Komplimenten fischen *rotwerd*
      Danke! 🙂
      Viele Grüße
      Johanna

    2. Das Kompliment war auch nicht erfischt, sondern ehrlich verdient!! Wenn ich noch länger hier auf deinem Blog bleibe, ess ich gleich vor lauter Süßhunger meine Keksdose leer 😀

  3. Hasselnötsmassa“ (beachte die Korrektur 😉 ) ist übrigens für einen 0815-Schweden auch nicht bekannt. Ich nehme an, dass das die viel bekanntere „Mandelmassa“ mit Haselnüsse sei. (Das Phänomen kenne ich übrigens auch innerhalb von Schweden. In einem genialen Essenzeitschrift, den wir zu Hause seit der Gründung hatten, also 1972, „AlltOmMat“, ist es üblich, bzw war das lange üblich, dass mind 1 Zutat nur in nobleren Teilen Stockholms zu bekommen war. Den letzten 5-10 Jahren sind allerdings exotische Produkte mehr verbreitet gewesen). Also eine weniger süße Alternative zu Marzipan-Masse eigentlich. Gem Haselnüsse mit Zucker und ein paar Tropfen Flüssigkeit (hm) mischen bis es zu einem sehr festen Teig wird. Die Mischverhältnisse muss frau/man ertasten. Nette Seite !

    1. Danke für den Hinweis! Wieder was gelernt! 😀
      Den Fehler muss ich übrigens für mich beanspruchen, im Buch war der Name richtig abgedruckt. 😉
      Viele Grüße
      Johanna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *