„300 Gramm Glück“: Pfirsich-Törtchen (Rezension)

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Das zweite Buch von Renate Gruber „300 Gramm Glück“ (Brandstätter Verlag) kommt außen eher schlicht daher. Dafür sind die Rezepte im Buch umso auffälliger. Jedes der liebevoll dekorierten Törtchen ist ein absoluter Hingucker.
Der erste Teil des Buches geht sehr detailreich auf die einzelnen Törtchen ein. Es gibt viele Törtchen mit tollen Motiven, schönen Farbverläufen und leckeren Kombinationen aus Baiser und Obst. Ob Handtasche, Blumentörtchen, Vogelkäfig, Iglu oder Kürbis, alle Designs sind sehr ausführlich erklärt und großzügig bebildert. Auch viele grundlegende Techniken werden erklärt.
Weiter hinten im Buch findet ihr dann eine kleine aber feine Auswahl an Rezepten für Kuchenböden, Cremes, Baiser und Guss. Bei den einzelnen Törtchen verweist dann immer eine Empfehlung auf eine passende Rezept-Kombination.
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Fürst-Pückler-Cupcakes

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Vom Eis zum Cupcake

Letzte Woche habe ich Cocktails in Torten verwandelt, diese Woche vergreife ich mich am Eis. Und zwar am Fürst-Pückler-Eis, über das ich seit meiner Schulzeit genauestens Bescheid weiß, denn mein damaliger Mattelehrer war ein Feinschmecker und beglückte uns nicht nur mit diversen Anekdoten und Geschichten über die verschiedensten Gerichte (so auch die des Fürst-Pückler-Eises), sondern auch mit dem weltbesten Rezept für rote Grütze (das ich leider immer noch nicht ausprobiert habe). Mit einer Frage nach einem Rezept konnte man ihn übrigens immer hervorragend von der Mathematik ablenken…

Ich sehe den werten Herrn Z. vor meinem inneren Auge auf und ab schreiten, während er uns in vergangene Zeiten entführt. *räusper*

Fürst-Pückler-Eis ist ein Trio aus verschiedenen Eissorten (Schoko – Vanille/Makrone – Erdbeer/Himbeer/Kirsch), die aneinanderkleben. Den Namen hat es von Parkgestalter und Reiseschriftsteller Hermann von Pückler-Muskau. Das älteste bekannte Rezept für ein Fürst-Pückler-Eis stammt schon aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, denn zu dieser Zeit widmete ein Koch dem Fürsten dieses Eis. Der Fürst jedoch wusste wahrscheinlich gar nichts von seinem Glück. Er liebte zwar gutes Essen, kam aber laut seiner „Tafelbücher“, in denen er seine Menüs dokumentierte, nie in den Genuss „seines“ Eises.

Wirtschaftswunder trifft Fifties

In den 50er Jahren schließlich erlebte nicht nur das Eis, sondern auch andere Fürst-Pückler-Naschereien eine Renaissance. Ich sage nur Wirtschaftswunder… Die Menschen konnten wieder schlemmen und es gibt aus dieser Zeit ziemlich viele ziemlich üppige Rezepte für Fürst-Pückler-Schnitten, Fürst Pückler Torten und natürlich auch Eistorten. Alle natürlich mit viel guter Butter, Sahne und Schokolade, am liebsten aber gleich mit „Schokoladenbutterkrem, Vanillebutterkrem, Erdbeerbutterkrem, mit Kuvertüre übergossen“. Meine Güte!

Ich habe für meine Fürst-Pückler-Cupcakes schließlich einen luftig-leichten Boden mit etwas quietschbuntem amerikanischem Fifties-Flair und üppiger Sahnehaube verziert. Ohne Buttercreme. Das wäre dann doch übertrieben. 😉


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Süße Pizza

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Gibt’s die auch in süß?
Ich liebe Pizza. Schön saftig und mit leckerem Belag ist sie immer wieder ein Highlight. Seit langem spukt mir jetzt aber schon die Idee im Kopf herum, Pizza süß zu belegen. Ich bin nun mal a) ein Kindskopf und b) ein Süßschnabel. Jetzt hab ich’s getan! Eine süße Sommerpizza mit Mascarpone und Obst ist das leckere Ergebnis. Schon fast in Herbstfarben passt sie irgendwie gerade zu meiner Sommer-Herbst Laune.
Und wie bei der „richtigen“ Pizza lässt sich auch die süße Pizza ganz nach dem eigenen Geschmack belegen. Wenn ihr alles mögt, könnt ihr auch einfach drauflegen, was der Kühlschrank so an Obst hergibt. Bei der Teigdicke und Randbreite streiten sich ja immer die Geister… ich mag dicken Teig und dicken Rand, wie ihr sehen könnt!

Edit: Der werte Gatte hat grad bemerkt: „Da sind also die Ecken von meinen Zwetschgen hin!“ (Er hat heute Abend „beschnittene“ Zwetschgenhälften zum Naschen bekommen…)
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Pina Colada Torte

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Vom Cocktail zum Kuchen

Neben Caipirinha habe ich noch einen zweiten Lieblingsocktail: Pina Colada. Ich finde, der schmeckt einfach nach purem Sommer mit Kokosnuss und Ananas. Caipirinha in Tortenform hat es ja schon letze Woche gegeben, jetzt habe ich einfach auch Pina Colada in Tortenform gebacken. Die Pina Colada Torte ist wirklich simpel und besteht nur aus einem luftigen Kokosboden mit Kokos-Ananas-Creme, schmeckt aber wunderbar nach Sommer!
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Mango Tiramisu

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Halb-schönes Wetter und Mango-Tiramisu

Heute Morgen wurden wir doch glatt von der Sonne geweckt! Endlich ist das Wetter wieder schön! (Oder wie mein Mann meint, „halb-schön“.) Mir reicht es auf jeden Fall, um ein Stündchen mit einem guten Buch und exotischem Nachtisch auf der Terasse zu sitzen. Und dabei schwelge ich sogar noch in Erinnerungen an das Foodbloggercamp. Denn dort habe ich einen ähnlichen Nachtisch gemacht. Nur eben ein paar Portionen mehr.

Und auch diesmal hab ich bei der Zubereitung laut mitgesungen und gaaanz viel gute Laune in mein Mango-Tiramisu gerührt!


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Californian Creamy Crunchy Walnut Pie

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California Dreaming
„Ich würde einen amerikanischen Pie mit Mürbteig, leckerer weicher Füllung und Walnüssen backen. Er ist dem klassischen Pecan-Pie nachempfunden. Mit Mehl, Butter, Eiern, Zucker, Sirup und gaaanz vielen leckeren knackigen Walnüssen. Dazu gibt es in der Nachmittagshitze eine Kugel cremiges selbstgemachtes Walnuss-Eis, die langsam auf dem Pie zerschmilzt. Jeder Bissen wird crunchy und creamy sein. *Hach* Reste kann man dann am lauen kalifornischen Abend zu einem lokalen Wein verputzen. Da wünsch ich mich gleich nach Kalifornien!“ 
So habe ich mich bei Zorras Kochtopf beworben. Bei ihr gibt es nämlich eine tolle Reise zur Walnussernte nach Kalifornien zu gewinnen. Da hab ich einfach mal meinen kleinen Walnuss-Traum eingereicht. Und ich bin tatsächlich in die zweite Runde gekommen! Das heißt, die Träumereien haben ein Ende und der Pie wird Realität. Okay, wenn ich ehrlich bin, träume ich einfach beim Backen weiter!


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„We love Donuts“: Mozart-Donuts und Datschi-Donuts (Rezension)

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Endlich mal wieder Donuts!
Schon seit meinem Cronut-Experiment hatte ich mir vorgenommen, wieder einmal klassische Donuts zu backen. Dieser Vorsatz ist dann allerdings ins wanken geraten, als ich das Buch „We love Donuts“ (Fackelträger Verlag) von Cornelia Trischberger zum ersten Mal in den Händen gehalten habe. Allein schon das Cover spricht den Kindskopf in mir an. Bunte Streusel!
We love Donuts!
Und innen geht es abwechslungsreich und superlecker weiter. Es gibt drei Grundrezepte für Cake-Donuts, Hefeteig-Donuts und Croissant-Donuts (der Trend hat auch hier schon Einzug gehalten). Die Grundrezepte sind ausführlich erklärt und Schritt für Schritt bebildert. Für jedes Grundrezept gibt es dann zig leckere Varianten. Schokoladige, nussige, alkoholische, raffinierte, gefüllte und ausgefallene Donuts. Beim durchblättern fühlt man sich wirklich wie im Donut-Paradies. Deshalb habe ich dann mal ganz schnell auf fast-klassische Donuts umdisponiert.
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Schokoladen-Cupcakes mit Obst

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Über Schokoladen-Cupcakes und Alibi-Obst

Neulich habe ich Shopping Queen angesehen (ja, ich gebe es zu…). Herr Kretschmer meinte in dieser Folge, dass Cupcakes „Mastfutter“ seien. Da muss ich ihm leider rechtgeben. Allein das schokoladige Unterteil hat es in sich. Und vor allem das üppige Creme-Häubchen macht sich deutlich auf der Kalorien-Bilanz bemerkbar. Deshalb nehme ich als Topping auch gerne Schlagsahne, um den Effekt noch ein wenig abzumildern. Doch diesmal musste es einfach eine Buttercreme sein, ich wollte euch doch einen Überblick über meine Spritztüllen geben! Danach habe ich versucht, die Cupcakes wieder etwas zu entschärfen. Das Mittel der Wahl: Alibi-Obst. Das ist die einfachste Cupcake-Deko, die ich mir vostellen kann, und sieht immer sehr hübsch aus!
Easy-peasy Cupcake Deko
Generell ist Obst immer das Mittel der Wahl, wenn man einen Cupcake schnell und hübsch dekorieren möchte. Sehr gut machen sich natürlich auch einzelne Kirschen und Beeren. Der Vorteil: es geht superschnell, sieht immer sehr ansprechend aus und man kann wirklich alles verwenden, was der Garten gerade hergibt! 
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Caipirinha-Torte

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Sommertorte? Caipirinha-Torte!
Vor einem knappen Jahr hat mein Mann bei deren Hochzeit bei der Reise nach Jerusalem (knapp – sagt er) verloren. Als „Strafe“ wurde er dazu verpflichtet, der Braut eine Geburtstagstorte zu backen. Da es zum Feiern an den See gegangen ist, wollte ich eine sommerliche Torte backen. Mit gemütlichem Beisammensein an lauen Sommerabenden verbinde ich auch gerne eiskalte Caipirinhas, warum also keine Caipirinha-Torte backen?


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