„Zauberhafte Backideen“: Minz-Whoopies (Rezension)

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Die letzten Tage war ich nicht zu besonders viel zu gebrauchen, die obligatorische Herbsterkältung musste auskuriert werden. Gestern habe ich mich dann zum ersten Mal beim Aufwachen nicht  mehr sterbenselend gefühlt. Grund genug, eines meiner neuen Backbücher herauszuziehen und ein bisschen in „Zauberhafte Backideen“ von Aurora Mehl (Südwest Verlag) zu schmökern. Und was für ein Zufall – ich hatte sogar die Zutaten für ein paar Rezepte da!
Zauberhafte Backideen!
Im Buch finden sich viele süße und pikante Rezepte für zwischendruch, die wirklich jeder backen kann. Alle Rezepte sind bebildert, gut beschrieben, aber kurz und übersichtlich gehalten. Es gibt für jede Jahreszeit schöne Mitbringsel und Highlights für die Kaffeetafel, besonders das Weihnachtskapitel hat es mir angetan. Lebkuchenkonfekt und Bratapfelkuchen lassen grüßen, da wird bestimmt die eine oder andere Leckerei in meinem Ofen landen. Aber auch viele andere tolle Dinge, die ich immer schon mal backen wollte, wie Glückskekse, warten darauf, gebacken zu werden. Zu vielen Rezepten gibt es dann auch gleich noch die passende Verpackungsidee und – ich bin begeistert – sogar viele Deko-Elemente zum Ausschneiden und Kopiervorlagen.
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Kürbis Cupcakes

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Herbstanfang und Schmuddelwetter

Pünktlich zum Herbstanfang ist es bei uns diese Woche empfindlich kühl geworden. Grund genug für mich, die Sommersachen im Kleiderschrank nach hinten zu räumen, die Herbstdeko auszupacken, die obligatorische erste Erkältung des Jahres zu bekommen und schließlich leckere Herbstbäckereien zu backen.


Backen mit Kürbis

Als Einstimmung gibt es leckere Kürbis-Cupcakes mit Zimt-Topping und Marzipan Kürbissen, die ich glücklicherweise schon vor meiner Erkältung fertiggestellt habe, denn schmecken kann ich gerade nur sehr selektiv… und riechen überhaupt nicht. Deshalb schwelge ich einfach in Erinnerungen und muss euch berichten, dass die Cupcakes wunderbar saftig und locker waren. Und dabei habe ich Kürbisse erst im letzten Jahr für mich entdeckt. Zuvor hatte ich noch nie einen gegessen. Letztes Jahr habe ich dann einen Kürbiskuchen mit Kürbisraspeln gebacken.
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Omas Herrentorte

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Eine etwas andere Herrentorte

Wenn wir früher etwas gefeiert haben, hat meine Oma immer ihre leckere Herrentorte mitgebracht. Alle haben sie geliebt. Erst später, als ich einmal beim Konditor eine Herrentorte gegessen habe, ist mir aufgefallen, dass Omas Herrentorte so gar nichts mit der klassischen Herrentorte gemeinsam hat. Sie sieht ja eher wie eine Schwarzwälder aus, schmeckt aber wieder ganz anders. Ich habe meine Oma dann gefragt, woher der Name kommt, aber sie wusste es auch nicht. Das Rezept hat sie vor über 30 Jahren von einer Bekannten bekommen.

Kuchenliebe ist vererbbar!

Meine Oma hat früher generell viel gebacken, denn mein Opa war ein Schleckermaul und liebte seine Wochenend-Kuchen. (Da soll noch jemand sagen, so was sei nicht vererbbar. Ich kann also gar nichts für mein Kuchenliebe.) Jedenfalls hatte meine Oma Geburtstag und weil sie schon so alt ist, haben meine Mama und ich das Backen übernommen. Witzigerweise wollte meine Oma am liebsten auch eine Herrentorte backen, bis ich ihr abgeboten habe, dass ich sie nach dem Originalrezept mache.

Rote Kirschen hab ich schon als Kind geliebt!

Und da stand sie dann auf dem Kaffeetisch, hat mich angelacht und einfach himmlisch geschmeckt – ganz wie bei Oma! Und mein Onkel hat sogar zuerst gedacht, Oma hätte sie gebacken. Was für ein schönes Kompliment! Ich finde die Torte übrigens immer noch genauso toll wie als Kind – bestimmt wegen der Kirschen.


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500 Likes – Ihr seid die besten!

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Waaahnsinn! 500 „Gefällt mir“-Angaben auf Facebook! 

Ich muss mich ganz ganz herzlich bei euch bedanken! Danke danke danke! Als ich vor eineinhalb Jahren mit My tasty little beauties angefangen habe, hätte ich mir nie erträumt, dass es einmal so viele von euch lieben Lesern geben würde.

Ich bin jetzt zwar leider ein bisschen spät dran, aber ich möchte als kleines Dankeschön ein Back-Set an euch verlosen. Die Firma Birkmann hat wundervolle Herbstprodukte zusammengestellt, mit denen ihr euch einen goldenen Herbst backen könnt: Eine Blätter-Silikon-Backform, eine Reliefform für hübsche Dekor-Elemente und Goldstaub zum Veredeln.

Die Verlosung geht bis zum Herbstanfang, Dienstag, den 23.09.2014, 23:59 Uhr. Die Auslosung der Gewinner erfolgt danach durch Lose. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Am Mittwoch werde ich dann den Gewinner bekanntgeben und euch das Rezept für die süßen Kürbis-Cupcakes verraten. Viel Glück!
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Bier Cupcakes

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Letzte Woche hat die örtliche Brauerei wieder bergeweise Hopfen eingefahren. Der werte Gatte hat mich dann gefragt, ob man mit Hopfen auch was backen kann. Zuerst habe ich es verneint. Aber irgendwie war ich dann doch von den Hopfendolden auf unserem Küchentisch angefixt. Sie haben auch Erinnerungen geweckt. Als Kind hat mir meine Oma immer viele Geschichten aus ihrem Leben erzählt und gerade die vom Hopfenpflücken habe ich geliebt. Und wenn es schon keinen Hopfenkuchen gibt,  dann backe ich zumindest mit Hopfensaft! Jawoll! Und weil ich ja schon einen Guinness-Kuchen gemacht habe, wurden es diesmal leckere Bier-Cupcakes. Natürlich mit dem örtlichen Bier. 😉

Der werte Gatte musste dann leider doch noch kopfschüttelnd mein a) unerwartetes, b) spätes und c) völlig unnötiges Backen beobachten. Aber manchmal muss es einfach sein, wenn mir was im Kopf herumspukt.


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Zwetschgenkuchen mit Baiser

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Wenn ich Datschi backe, kaufe ich meistens zu viele Zwetschgen. Ein Datschi sollte ja reichlich belegt sein und meine Devise war schon immer: lieber zu viel als zu wenig. Deshalb stehe ich dann aber leider auch oft mit übrigen Lebensmitteln, in diesem Fall Zwetschgen, da. Aber eine kulinarisch ansprechende Resteverwertung ist ja schnell gefunden, ich habe einfach in alten Rezepten gestöbert und den Amaretto-Zwetschgen-Kuchen etwas aufgepeppt. In den saftigen Rührteig lassen sich auch prima vorbereitete, eingefrorene Zwetschgen hineindrücken und die Baiserhaube macht ihn noch etwas spannender.
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Datschiburger Zwetschgendatschi

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Backst du überhaupt noch normalen Kuchen?

Diese Frage hat mich dann neulich auf einer Feier doch etwas aus der Bahn geworfen. Ich habe natürlich sofort beteuert, dass ich gerade einen Datschi zu Hause stehen habe. Und nachdem ich letztes Jahr  mit einem Zwetschgen-Amaretto-Kuchen und einer Zwetschgenschnecke mit Mohn und Marzipan experimentiert hatte, war es diesmal wirklich „nur“ ein ganz klassischer Datschi.

„Ich wünsche mir, dass du etwas backst, was ganz, ganz typisch für deine Region ist.“

Ich habe den Wunsch von eurer Ideensammlung nicht vergessen, sondern nur auf die Zwetschgenzeit gewartet, denn als originaler Datschiburger muss ich ja wohl fast den Kuchen backen, mit dem man das schöne Augschburg öfters mal veräppelt. Veräppelt meinetwegen schön weiter, aber ich muss einfach gleich nochmal mahnen. Auf einem Datschi gehören keine Pflaumen, sondern Zwetschgen. Sonst nennt das Ding bitte Pflaumenkuchen.
 
Leider wird so ein schöner Datschi ja oft auch nicht in seiner wunderbaren Naturform gelassen, sondern versaut. Jawoll. War ich doch neulich in meiner neuen Heimat beim Bäcker und wollte ausnahmsweise mal Kuchen kaufen, weil ich einen Datschi erblickt hatte. Ich schaue extra noch, ob es auch sicher einer ohne Streusel ist. Die Bäckerin meint stolz, dass sie immer mit und ohne Streudel backen. Ich nehme also zwei Stück ohne Streusel. Zu Hause dann die böse Überraschung: es war TORTENGUSS drauf. In Zukunft wird immer selbst gebacken, da weiß man zumindest, was man hat. *grmpf*
 

Mein allererster Datschi

Lang lang ist’s her, ich habe meinen ersten Datschi tatsächlich aber erst in unserer eigenen Wohnung gebacken. Meine Schwägerin in Spe (also die damalige Freundin vom Bruder meines damaligen Freundes – wir haben geheiratet, sie haben sich getrennt) hatte den Schwiegereltern in Spe und unseren Freunden Datschi serviert. Da musste ich mithalten und natürlich gleich den ersten Datschi für meinen Freund backen. Dabei habe ich gleich zwei Sachen über Datschi gelernt: a) ein Entsteiner lohnt sich wirklich und b) man sollte sich unbedingt viel Zeit für’s Belegen einrechnen!
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