Rudolf-Lebkuchen

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Dieses Jahr hätte ich fast den Advent verpennt.

Irgendwie war mir gar nicht bewusst, dass heute der erste Advent ist. Wie die Zeit vergeht! Jetzt sollte dann langsam Weihnachtsstimmung aufkommen! Die stellt sich bei mir immer am besten ein, wenn herrliche weihnachtliche Düfte durch die Wohnung ziehen. Also stimme ich mich heute einfach mal mit Lebkuchen ein.
Ich habe mich ja lange davor gedrückt, Lebkuchen zu backen. 

Meine Eltern haben mir als Kind mal die Geschichte erzählt, wie sie als junges Paar Lebkuchen-Anhänger für ihren ersten Christbaum backen wollten. Das ganze war eine Katastrophe: der Teig viel zu klebrig, mit dem zugegebenen Mehl haben sie dann nicht mehr geschmeckt und überhaupt war die ganze Angelegenheit eine riesige Enttäuschung.
Letztes Jahr habe ich mich dann aber doch rangetraut und zum Glück gleich ein tolles Rezept gefunden. Der Teig ist absolut handzahm und lässt sich auf einer Silikonmatte ohne Mehl oder Zucker ausrollen und ausstechen. Und sie schmecken auch noch lecker!
Heute gibt es Rudolf-Lebkuchen, die sind ein ganz süßes Mitbringsel, wenn man sie in Tütchen packt. Meine Musik-Empfehlung dazu: „Run, run Rudolf“.

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

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Bunte Croissant-Donuts

Croissant-Donuts
Ich weiß, Croissant-Donuts sind nicht jedermanns Sache, aber hey, die Bikini-Saison ist noch lange nicht in Sicht und so ein bisschen Winterspeck futtern wir uns doch gerne mal an, wenn es draußen kalt und trübe ist. Außerdem gibt es was zu feiern! Das hier ist Post Nummer 200! Zeit, ein wenig sentimental zu werden! Wenn ich mir überlege, dass ich im Endeffekt schon drei imaginäre Backbücher gefüllt habe…

Planung ist das halbe Leben


Anfangs ging es hier bei mir ja eher chaotisch zu, nach und nach bin ich (etwas) strukturierter geworden. Allerdings fällt mir das Planen immer noch ein wenig schwer. Ich überlege mir zwar schon, was ich wann posten könnte, aber werfe dann oft auch alles wieder über den Haufen, weil ich UNBEDINGT noch dies oder jenes machen möchte. Irgendwie muss ich das dann aber noch backen und fotografieren, die Fotos bearbeiten, einen halbwegs sinnvollen Text dazuschreiben und schließlich posten. Da herrscht manchmal schon Ausnahmezustand. Und der Gatte muss wieder mal den Kopf schütteln. Dabei tolereirt er meine verrückten Backprojekte und hektischen Last-Minute-Aktionen, erträgt kurze Panik-Episoden und hilft mir sogar beim Vernichten der Beweise.


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„Hüftgold“: Kaiserschmarrntarte (Rezension)

Kaiserschmarrntarte
Hüftgold habe ich ja eigentlich genug, aber als ich auf der Frankfurter Buchmesse das „Hüftgold-Backbuch“ von Florian Lechner (BLV Verlag) entdeckt habe, musste ich es einfach haben. Tobi (Der Kuchenbäcker) und ich durften Florien Lechner live erleben und kamen auch in den Genuss eines Stücks Kuchen. Lecker!

In seinem neuen Buch kombiniert der Autor bewährte, leckere Rezepte mit neuen Ideen und kreiert tolle verrückte Rezepte. Das Buch steckt voller Verwandlungen, so entsteht nach dem Motto „aus alt mach neu“ aus der Sachertorte ein „Sacherisu“, aus Dessert wird Kuchen und aus Schmalzgebäck wird ein Auflauf. Dabei bleiben die Rezepte bodenständig und lecker. Am Ende des Buches gibt es dann noch leckere Brot und Quiche-Rezepte.


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Schoko-Kürbis-Waffeln

Schoko-Kürbis-Waffeln
Waffeln! Als Steph angekündigt hat, dass es in ihrem Kuriostitätenladen jetzt jede Woche ein Waffelrezept geben wird, war ich total begeistert. Aber jede Woche diese tollen Kreationen zu sehen, sie aber nicht schmecken zu dürfen, dass war ja die reinste Folter. Um dem Abhilfe zu schaffen, mussten unbedingt Waffeln her. Sofort. Der Gatte war schon wieder am Augenrollen, aber da hat nichts geholfen – außer Waffelbacken. Ich wollte dann die Schoko-Zucchini-Waffeln nachbacken, habe statt der Zucchinis allerdings Kürbis genommen.

Warme, dicke, schokoladige, saftige Waffeln… das sagt doch schon alles! Und es ist ja auch Gemüse drin. *hüstel* Am liebsten esse ich die Waffeln übrigens gleich warm beim Backen – oder mit einem schönen „Bollen“ Eis. Und wenn sie am nächsten Tag etwas lätschig sind, einfach kurz in den Toaster, dann schmecken sie fast wie frisch. Wie mögt ihr denn eure Waffeln am liebsten?


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Brownie-Marshmallow-Kuchen

Brownie-Marshmallow-Kuchen
Süßes Seelenfutter
Wenn es draußen kalt und eklig ist („Bäh-Wetter“) und noch nicht so wirklich weihnachtlich, dann mag ich als Seelenfutter weder Suppe noch Plätzchen, sondern Kuchen mit Schokolade. Lecker, üppig und am liebsten bunt verziert. Also habe ich mein bewährtes Brownie-Rezept ausgegraben und wollte dann mit Marshmallows dekorieren. (Die mussten noch weg.)

„Eat&Style“: Schoko-Tartes

Schoko-Tartes
Letztes Wochenende war ich auf der Eat&Style in München. Ich hatte mich mit Ilka von Die Welt der kleinen Dinge verabredet und gemeinsam haben wir erst mal die Stände unsicher gemacht. Es gab wieder gaaanz viele tolle Sachen und am liebsten hätte ich alles mitgenommen! Ich habe dann eine neue Zutat für Macarons erstanden, ich bin gespannt, ob es funktioniert…

Ein Highlight waren auf jeden Fall die Workshops. Ich hatte mich für „Schnelle Pasta“ mit Andi Schweiger und „Tartes“ mit Matthias Mittermeier angemeldet.


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Florentiner mit Gewürz-Mousse

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Die Krönung jedes Menüs
Der Küchen-Atlas-Blog und Villeroy & Boch haben zu einer Blogparade aufgerufen, die ganz im Zeichen des kulinarischen Genusses steht. Aufgabe war es, ein festliches Rezept zu kochen das Kochergebnis schön angerichtet zu „kredenzen“. Mein Problem bei der Sache: Wenn ich einlade, dann eigentlich nie zu einem Menü, sondern zum Kaffee. Ein schönes Menü esse ich gerne, solange jemand anders kocht. Und da kommt für mich das Beste immer zum Schluss, denn mein Lieblingsgang ist definitiv die Nachspeise (wer hätt’s gedacht…).

Eine besondere Nachspeise
Ich wollte also eine Nachspeise kredenzen. Aber keine, die ich jeden Tag mache, sondern schon etwas Besonderes, eben der Höhepunkt eines festlichen Menüs. Andererseits sollte es noch nicht ganz so arg auf Weihnachten zugehen. Lieber etwas Leckeres, das die November-Melancholie vertreibt. Da sind mir dann Florentiner eingefallen. Der Gatte und ich lieben sie beide, deshalb wollte ich darauf aufbauen. Dazu kommt dann noch eine tolle Mousse aus Schokolade und ein paar Gewürzen zum Wohlfühlen.

Florentiner mit Gewürz-Mousse gegen die Winter-Melancholie
Um die Florentiner und die Mousse angemessen in Szene zu setzen, musste natürlich noch das richtige Geschirr her. Petrol finde ich eine schöne Winterfarbe, dazu das leckere braunschokoladige-Florentinertürmchen und ein paar Farbkleckse – da kann der Winter ruhig kommen! Ich finde, ich habe schön „kredenzt“, was meint ihr?


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