Apfelkräpfle

Apfelkräpfle

Fasching?

Dieses Jahr ist die Faschingszeit leider völlig an mir vorbeigegangen. Ich glaube, das ist das allererste Jahr, in dem ich keinen Krapfen gegessen habe. Hier in den USA waren wir die letzten Tage damit beschäftigt, in die neue Wohnung zu ziehen. Zum Glück haben wir ein schönes Apartment gefunden, in guter Lage und mit ordentlicher Küche. Das ist hier gar nicht so einfach, auf eine anständige Küche legen anscheinend nur die Wenigsten Wert.

Ich habe das dann beim gemeinsamen Abendessen einem Kollegen des Gatten erzählt. Er meinte, dass er das absolut nachvollziehen könne, er hat in seiner Küche noch nie gekocht und sowieso seit 5 oder 6 Jahren nichts Selbstgekochtes mehr gegessen. (Oh nein, wie schrecklich!!!)

ApfelkräpfleAuch wenn ich dieses Jahr leider keine selbstgemachten Krapfen oder Auszogene anbieten konnte, gab es wenigstens Apfelkräpfle. (Das war aber noch in Deutschland.) Der Gatte meinte zwar, dass sie komisch aussehen („mit den ganzen Warzen“), sie waren aber seeehr lecker. Warm schmecken sie am besten, aber man kann sie auch gut einige Sekunden in der Mikrowelle wieder aufwärmen oder einfach kalt essen. (So sind dann auch die Reste schnell verschwunden.)

Apfelkräpfle

Apfelkräpfle

Zutaten für etwa 30 Apfelkräpfle

2 Äpfel
150g Joghurt
2 EL Zucker
Schale von einer Bio-Zitrone
1 Ei
150g Mehl
1 Päckchen Backpulver

1 Liter Pflanzenöl
etwas Zucker

Zubereitung der Apfelkräpfle

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Joghurt mit Zucker, Zitronenschale und dem Ei verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit den Äpfeln nach und nach unterrühren.

Öl in einem Topf erhitzen. Mit einem Teelöffel kleine Teigportionen abstechen und ins heiße Öl geben. Vorsicht, das kann etwas spritzen! Nach etwa einer Minute wenden. Wenn die Apfelkräpfle goldbraun sind, mit einem Schaumlöffel aus dem Öl fischen und in Zucker Wälzen.

Apfelkräpfle

Süße Grüße!
 
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2 Kommentare zu “Apfelkräpfle

  1. Liebe Johanna,
    gerade sehe ich das Rezept deiner Apfelkräpfle und erfahre beim Lesen, dass du in den USA bist! Ohhh, wie toll! Soooooo gerne würde ich mit dir tauschen und ein wenig Heimweh oder besser Fernweh steigt auf! Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, ob deine Rezepte in nächster Zeit auch amerikanisch beeinflusst werden (soll ich zum Nachbacken – sofern vegan möglich- schon mal die Cups heraussuchen?).
    Ich freue mich, wenn du demnächst wieder Zeit findest, neue Blogbeiträge aus den USA mit uns zu teilen.

    Viel Spaß euch da drüben,
    Helene
    PS: Die Kräpfle werde ich mal ausprobieren (ohne Ei, dafür mit Sojajoghurt)!

    1. Liebe Helene,
      danke dir!
      Ich denke, einer gewissen Beeinflussung kann ich mich gar nicht entziehen! 😉
      Wobei ich Gramm einfach lieber mag als Cups… ich hab mir schon eine Waage gekauft – und keine Messbecher. 😉
      Oh, berichtest du dann bitte?
      Viele Grüße
      Johanna

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