Post aus der Heimat: Kürbiskekse

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Kimchi und Kürbiskekse

Sonja von Amor und Kartoffelsack habe ich in Nürnberg kennengelernt. Ich werde mein Lebtag das Bild nicht aus dem Kopf bekommen, wie sie bis zu den Ellbogen in 1000 Portionen Kimchi steckt! Nach der Kimchi-Orgie haben wir uns dann über Macarons, Burger und natürlich Essen an sich unterhalten. Sonja und ihr Gatte Clauco kochen gern international, aber auch sehr heimatverbunden und natürlich mit viel Amore!

Heimat – da muss ich gleich an zu Hause denken, die gute Herbstluft, Kastanien, bunte Blätter! Ich vermisse den deutschen Herbst ja schon ein bisschen. Wobei mir gerade erst aufgefallen ist, dass dies mein erstes Jahr ohne September-Lebkuchen ist! 🙂 Hokkaido-Kürbisse habe ich hier auch noch nicht gesichtet – zum Glück haben Sonja und Clauco mir tolle Kürbiskekse mitgbracht – danke für das Herbstfeeling, meine Lieben!

Herbstgefühl

Liebe Leser von Johannas zuckersüßem und leckerem Blog,
mit großem Winken und einer laaaaaaaaangarmigen Umarmung senden wir leckere Kürbiskekse über den Teich. Es ist uns eine große Ehre hier sein zu dürfen. (Johanna macht übrigens die allerbesten Macarons. Probiert haben wir viele, aber wenige von Qualität.)

Liebe Johanna,
hier in Deutschland kommt so langsam der Herbst durch. Die Blätter verfärben sich in gelb, orange, raun und rot. Die Winde werden kälter – ebenso wie die Nächte und in den Supermärkten findet man – neben den obligatorischen September-Lebkuchen – viele, viele Kürbisse. Obwohl uns die letzten zwei Tage ordentlich die Sonne auf der Nase gekitzelt hat, sind die Heizungen allerorts eingeschaltet worden und die Tage werden auch merkbar kürzer… mähhh…

Hiermit möchten wir dir ein herbstliches Rezept schicken: Kürbiskekse! Das Besondere daran ist, dass man die Kürbisse nicht vorkochen muss, sondern sie gehobelt im rohen Zustand in die Keksmasse kommen. Getestet haben wir sie an den Arbeitskollegen und sie waren ratzfatz alle weg. Sie schmecken nach etwas Besonderem, das man beim ersten Bissen erstmal erschmecken muss. Der Kürbis bringt eine wunderbare, besondere Note mit ins Spiel. Clauco und Sonja vom Foodblog Amor&Kartoffelsack

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Kürbiskekse

Zutaten für etwa 2 Bleche Kürbiskekse

175g Hokkaido-Kürbis
125g Butter
200g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Ei
300g Mehl
100g backfeste Schokochips
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Nelke, gemahlen
1 TL Zitronensaft

Zubereitung der Kürbiskekse

Den Kürbis fein raspeln. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten. Mit einem Teelöffel grob gleich große Portionen abnehmen. Diese auf das Backblech geben und immer etwas Abstand zwischen den einzelnen Keksrohlingen lassen. In den Ofen geben und etwa 15 – 20 Minuten backen.

Nach der Backzeit einen Keks hochheben und unten in der Mitte testen, ob er an dieser Stelle noch sehr weich ist, dann muss er nämlich nochmal nachsitzen. Auskühlen lassen und genießen! Sie halten sich in einer Keksdose bestimmt ein paar Wochen…

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Süße Grüße!
Sonja, Clauco
&
 
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