Kino Torte

 

Zu ihrem 24. Geburstag wollte ich meine Schwester ins Kino einladen. Aber so ein Papiergutschein in der Filmdose war mir zu langweilig.
Ich wollte es lieber mit einer Torte sagen.
Also hab ich mir eine Kinotorte überlegt. Filmdosen, die sind cool. Und Popcorn. In so einer rot-weißen tollen Tüte. Und Sternchen 🙂
Erstens: Die Grundlage
Ich hab zum ersten Mal ein Cakeboard verwendet und es mit Fondant überzogen.
Gute Wahl. Günstig, pflegeleicht, wiederverwendbar und wenn’s doch versaut ist, einfach entsorgen 🙂

 


Zweitens: Der Kuchen
Nuss-Nougat-Kuchen. Jahaa, ich weiß. Mörderisch 🙂
Das leckere Rezept findet ihr beim Star Wars-Kuchen.

Ich hab zwei kleine runde Kuchen für die Filmrolle und einen kleinen Kastenkuchen für das Popcorn gebacken.

 

 


Drittens: Die Filmrolle

Dazu hab ich Karlsbader Oblaten mit schwarzem Fondant überzogen, danach in silbernes Fondant Löcher geschnitten und es über das schwarze gelegt. Den Kuchen hab ich mit Ganache (Rezept und Anleitung findet ihr hier) bestrichen, rundherum ein schwarzes Fondantband (den „Film“) gewickelt, diesen etwas überstehen lassen. Danach hab ich den Kuchen auf eine überzogene Oblate gesetzt und dann noch eine zweite als Deckel draufgesetzt.
Eigentlich sollten es zwei rollen werden. Dann sind die Oblaten unter dem Fondant in die Knie gegangen, haben sich gewellt und die ganze schöne Optik versaut. Ich hatte die Nase voll. Dann ist es eben nur eine dicke Rolle geworden. Eh viel leckerer!

 


Viertens: Die Popcorntüte

Wie gesagt wollte ich so eine tolle rot-weiße Tüte. Also hab ich den Kastenkuchen mit Ganache bestrichen und in ein viereckige ausgerolltes Stück Fondant gewickelt. Das hintere Ende hab ich wie bei einem Geschenk gefaltet, die Öffnung vorne hab ich mit etwas Folie in Form gehalten. Dann hab ich schmale rote Streifen aufgeklebt.
Als ich die Tüte auf die Filmrolle gesetzt hab, hab ich sie leicht überhängen lassen, damit das Popcorn „rausfallen“ kann.

 

 

 


Fünftens: Das Popcorn

Ich hätte normales Popcorn nehmen können. Hätte ich. Aber wo ist da der Reiz? Also hab ich Marshmallows eingeschnitten, Handschuhe angezogen, etwas gelbe Farbe auf einem Handschuh verteilt und dann einmal die Marshmallows geknetet. Danach hab ich noch ein paar braune Flecken hinzugefügt. Dann hab ich das „Popcorn“ erst in der Tüte, dann auf dem Cakeboard verteilt.


Sechstens: Sternchen 🙂

Hab ich aus Fondant ausgestochen, auf Metallspieße gesteckt und trocknen lassen. dann hab ich sie ganz am Schluss in die Torte gesteckt.

 


Siebtens: Ein Foto im angeschnittenen Zustand machen, bevor mehr als ein Stück weg ist.
Meistens gar nicht so leicht…

 

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
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13 Kommentare zu “Kino Torte

  1. Johanna, das ist ja der Wahnsinn. RESPEKT! Bei mir sehen Muffins schon wie ein Unfall aus :o)
    Liebe Grüße, Iris

  2. AWESOME! Ich backe schon seit Jahren Torten und Kuchen, Fondant habe ich allerdings noch nie für ein Topping genutzt, ich find das ganze zu plastisch und süß! Die Idee der „Kuchenmodellierung“ gefällt mir aber so gut, dass ich es jetzt mal versuchen werde.

    Ich werd mir den klebrigen Zahnzieher aber nicht kaufen, sondern mich selbst an der Zubereitung versuchen.

    Danke für die knuffige Idee…

    1. Lieber Olli,
      vielen Dank!
      Freut mich, dass ich dich zum Fondant „verführt“ habe 😉

      …man kann Fondant übrigens auch weniger süß machen und sogar noch mit anderen Geschmacksrichtungen (wie Zitrusfrüchte) „entschärfen“ 🙂
      Liebe Grüße
      Johanna

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