Macaron Marathon – Macarons selber machen!

 

Dieses Jahr zum Muttertag wollte ich meine Mama mit Macarons überraschen. Wir hatten die neulich mal in einer Confiserie bewundert, der Preis hat uns dann aber abgeschreckt. Also wollte ich selbst so kleine Kunstwerke machen.

 

 

Mir war von vornherein klar, dass ich wohl den einen oder andern Fehlgriff landen würde, bis die Schalen gelängen und ich das für mich perfekte Macaron Rezept hätte. Also bin ich mit viiiel Geduld an die Sache rangegangen. Dass es aber ein regelrechter Macaron-Marathon wird – wer hätte das ahnen können?
Ich wollte hellgrüne, braune und rosa Schalen backen und dann mit Himbeermousse und Nougatcreme füllen.
Tja, der erste Versuch war nichts. (vorne, grün: Teig zu flüssig bzw. zu lange untergehoben)
Der zweite auch nicht. (vorne, rosa: Teig zu fest, geht nicht mehr auf)
Der dritte erst recht nicht. (vorne, braun: zwar schön aufgegangen, aber zu lange ruhen lassen, deshalb keine Rüsche)

 

 

Aber dann hatte ich es halbwegs im Griff. Ich bin vor’m Ofen gestanden und hab gehibbelt, ob sich die typische Rüsche bildet… und jipiiieeee! ENDLICH hat es funktioniert! Meine ersten selbstgemachten Macarons!

 

 

Mein Macaron Rezept:


Für ein ganzes Blech braucht ihr:
ca. 200g geschälte gemahlene Mandeln
150g Puderzucker
72g Eiweiß (von ca. 2 Eiern)
20g Zucker
Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe)

Als erstes die Mandeln durch ein Sieb streichen. Es werden 90g feinste Mandeln benötigt. Die restlichen, groben Stückchen lassen sich gut in einem Rührkuchen „beseitigen“.

 


Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen.

 

72g Eiweiß abwiegen. Das geht sehr genau, sonst werden die Schalen nichts.

 

20g Zucker in einem Schälchen bereitstellen.
Mit einem Löffelstiel etwas Pastenfarbe entnehmen und bereitlegen.
Einen Spritzbeutel mit einer mittleren Lochtülle versehen. (Zum Befüllen am besten in ein Glas stellen.)

 

 

Jetzt des Eiweiß mit einem Handrührgerät aufschlagen. Wenn es anfängt, weißlich zu werden, den Zucker dazugeben. Weiter aufschlagen und den farbigen Löffelstiel in das Eiweiß halten. So lange hineinhalten, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

 

 

Wenn das Eiweiß schön fest ist, kann die Puderzucker-Mandel Mischung in mehreren Portionen untergehoben werden. (Am besten mit einem Löffel in langsamen, kreisenden Bewegungen.)

Der Teig muss schöne Fäden ziehen.

 

Die Masse in den Spritzbeutel füllen und flache Klekse auf eine Backmatte (oder ein Stück Backpapier) spritzen. Das Blech kurz auf den Tisch klopfen, um Luftbläschen zu vermeiden. Wenn man den Spritzbeutel hinten verschließt gibt’s keine Sauerei.

 

 

 


Dann die Hälften ca. 20 Minuten ruhen lassen. Sie müssen Gelegenheit haben, damit sich der Rüschenrand bildet. Aber nicht zu lange stehen lassen, sonst wird die Oberfläche zu fest.


Bei 140°C Umluft ca. 15 Minuten backen.

 

Gut auskühlen lassen, bevor die Schalen vom Blech genommen werden. Im Idealfall lassen sie sich leicht lösen und haben eine glatte Unterseite.
Ich könnte die Schalen ja schon alle pur essen… die sind echt ein Traum!

 

 

Aber ich will euch die Nougatcreme nicht vorenthalten.
250g Nougat mit 100g Sahne schmelzen. Abkühlen lassen und noch einmal kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen. Die Creme auf die Innenseite einer Schale spritzen und eine zweite Schale sanft daraufdrücken. Durch leichtes hin-und herbewegen die Creme verteilen. Trocknen lassen und kühl stellen.
Himbeerfüllung:
120g weiße Kuvertüre mit 40g Sahne schmelzen. Abkühlen lassen. Ca. 100g Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Unter die Schokoladenmasse rühren und kurz aufschlagen. Die Schalen wie oben füllen.

 


Das Endergebnis hab ich dann an Mama und Papa verschenkt.

 


Die Überreste durfte mein Mann vernichten.
Geschmeckt haben sie trotz optischer Mängel. 🙂

 

 

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
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9 Kommentare zu “Macaron Marathon – Macarons selber machen!

    1. I did it!
      Sag mal wie bist du mit deiner Macarons-Matte zufriefen? Wir hatten da ja unsere eigene Technick. Aber sie könnte vielleicht helfen, dass sie nicht zu groß werden.
      Liebe Grüße, Nina

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