Pink Layer Cake

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Ich hab neulich für die Hochzeitstorte, die es dann ja nicht gegeben hat, schon mal einen Farbversuch gestartet. Ich finde die „Ombre-Cakes“ total hübsch und wollte zumindest einen bunten Boden einbauen.

Weil ich mich ja kenne und Hochzeitstorten-Katastrophen möglichst vermeiden wollte, hab ich einfach mal mit einem Zitronenboden experimentiert. Das Ergebnis: Pastenfarben eignen sich super zum Einfärben. Leider wird die Farbe nicht ganz gleichmäßig dunkler. Beim obersten Boden hab ich einen Löffelstiel voll Farbe untergerührt, beim zweiten 2, usw.

Leider sind die beiden hellsten Böden ziemlich gleich geworden und man sieht erst ab dem dritten Löffelstiel Unterschiede. Nächstes Mal werde ich so Färben: hellste Schicht:1, nächste: 3, nächste: 3,5, nächste: 4 usw.

Aber für einen ersten Versuch war es schon ganz hübsch und mit ein bisschen Zitronensahne auch sehr lecker 🙂

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!

Kennst du schon...

Die Torte, die es nicht geben sollte

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Heute möchte ich euch eine tolle Torte mit einer traurigen Geschichte vorstellen. Auch wenn sie nie gebacken wurde, hat sie es meiner Meinung nach trotzdem verdient, mal hergezeigt zu werden.

Alles hat im Juli begonnen, als eine Freundin mich gefragt hat, ob ich für sie eine Hochzeitstorte backen würde. Ich hab natürlich „ja“ gesagt. Das Thema hat mir gleich gefallen: romantisch-gothisch sollte sie sein. Dann gab’s den ersten Rückschlag: das Bild der „Traumtorte“ war eine sechsstöckige Monstrosität mit verschobenen Lagen und Plastikelfen.

Nach einem längeren Gespräch, in dem ich z.B. erklärt habe, dass man für 30 Personen keine 6 Stockwerke braucht, haben wir uns dann auf ein etwas gemäßigteres dreistöckiges Modell (20, 26 und 32cm Durchmesser, über 15cm Höhe der einzelnen Schichten) geeinigt und ich habe eine Skizze angefertigt. Meine Zeichenkünste sind zwar nicht die allerbesten, aber ich denke, man konnte sich eine gute Vorstellung machen.

Die Torte sollte weiß eingedeckt werden. Die Deko sollten schwarze Perlen, schwarze Rosen mit Ranken und als Kontrast rote Rosen werden. Das Samt-Muster des unteren Stockwerks war ein expliziter Wunsch der Braut, der meine Marzipantorte mit diesem Muster sehr gut gefallen hatte. Insgesamt war ich dann echt zufrieden mit dem Ergebnis, die Braut auch.

Dann ging es um den Inhalt. Geplant waren Schokoladentorte, Sachertorte und Zitronentorte. Ich habe dann auch extra mehrfarbige Böden für die Zitronentorte probegebacken.

Dann ging es an ein Thema, dass ich zwar nicht mag, das aber sehr wichtig ist: die Finanzen. Ich backe ja leider nicht professionell. Meine Torten sind oft Geschenke oder Gefallen für Familie und Freunde. Da große, aufwändige Torten meist auch recht hohe Materialkosten haben, lasse ich mir teilweise aber auch das Material stellen. Ich schenke gerne die stundenlange Arbeit und Liebe, die ich in die Torten gesteckt habe, den finanziellen Teil kann ich aber leider nicht stemmen. Auch in diesem Fall habe ich zuvor eine Größenordnung der Materialkosten genannt und das Ok bekommen. Mit der genauen Planung konnte ich dann auch einen genaueren „Kostenvoranschlag“ machen (der in etwa dem abgesprochenen Betrag entsprochen hat). Die Reaktion war, dass das schon ein bisschen viel sei. ????? Bitte? Ich will doch nur kein Minus machen! Ich verdiene doch nichts daran! Wer eine aufwendige Torte möchte, kann nicht damit rechnen, dass das Material einen Zehner kostet! Ich habe dann erklärt, wie die Materialkosten zustande kommen, dass allein Schokolade und Fondant für so eine Torte einen Batzen Geld kosten. 

Tja. Dann hab ich wochenlang kein Wort mehr gehört. Ein paar Wochen vor der Hochzeit habe ich dann eine Mail geschickt, und gefragt, was jetzt los ist. Wieder keine Antwort. Schließlich hab ich geschrieben, dass mir die Lust vergangen ist und ich leider absagen muss.

Heute war die Hochzeit. Ich habe bis dato nichts gehört. Traurig. Das hat die Torte nicht verdient.

Ergänzung:
Auf diesen Beitrag hier habe ich eine Reaktion bekommen. Die Hochzeit hat nie stattgefunden. Das tut mir sehr leid. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mich vielleicht nicht ganz so geärgert…

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!

Kennst du schon...

Zwetschgenkuchen mit Mohn und Marzipan

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Der zweite Zwetschgenkuchen, den ich dieses Jahr gebacken hab, ist zwar mit Hefeboden etwas traditioneller als der Zwetschgen-Amaretto Kuchen, aber doch ganz anders gewickelt als ein normaler Datschi. 🙂

Zwetschgenschnecke mit Mohn und Marzipan
Ihr braucht für den Hefeteig:
375g Mehl
20g Hefe
50g Zucker
125ml lauwarme Milch
50g Butter
1 Ei
1/2 Tl Salz
Für die Füllung:
100g Marzipanrohmasse
50g Zucker
120ml Milch
100g gemahlener Mohn
10g Speisestärke
1kg Zwetschgen
4EL Aprikosenmarmelade
Einen Hefeteig herstellen und 60 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Marzipan grob raspeln und mit dem Zucker mischen. 100ml Milch aufkochen, Mohn und Marzipan unterrühren. Die Stärke mit einem EL Milch anrühren, zugeben und die Masse nochmals aufkochen lassen.
Den Hefeteig nochmal durchkneten, danach zu einem Rechteck ausrollen. Drei Bahnen schneiden. Die Mohnmasse in einen Spritzbeutel füllen und jeweils einen dicken Streifen in die Mitte der Bahn spritzen.
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Zwetschgen-Amaretto Kuchen

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Okayokay, ich weiß, ich bin etwas spät dran…

Die letzten Jahre hab ich immer ganz traditionell meinen Datschi gebacken (ooohne Streusel!). Aber dieses Jahr wollte ich mal ein paar neue Rezepte ausprobieren. Ich glaub, ich hab vorher noch nie einen Kuchen mit Zwetschgen im Rührteig gegessen. Und er war LECKAAA!

Zwetschgen-Amaretto Kuchen
Ihr braucht:
1kg Zwetschgen
4 Eier
150g Puderzucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
150ml Öl
150ml Amaretto
200g Mehl
50g Speisestärke
1 TL Backpulver
100g Amarettini

Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Zwetschgen halbieren und entsteinen.

Eier mit Puderzucker, Salz und Vanillezucker schaumig schlagen. Öl und Amaretto unterrühren, danach mit Mehl, Speisestärke und Backpulver verrühren.

Den Teig in eine gefettete 26-er Springform füllen und die Zwetschgen Spiralförmig in den Teig drücken. Zwischen die Zwetschgen Amarettinis legen.

Ca. 40 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Am besten ein paar Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.

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Schoko Burger

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Weil ja die Reaktionen auf Fondant eher gemischt ausfallen, hab ich mich mal umgesehen, welche Alternativen es noch gibt. Dabei bin ich auf Modellierschokolade gestoßen. Ein Übungsobjekt musste her. Also hab ich beschlossen, Burger zu backen. Die weiße Modellierschokolade hab ich eingefärbt und dann als Belag hergenommen. Die Schokolade lässt sich wunderbar verarbeiten und färben, find ich echt klasse! Allerdings muss man sie auch eher dünn verwenden, mir war der Burger am Schluss doch etwas sehr schokoladig. Mein Mann war begeistert und hat auch immer wieder Schoki stibitzt…

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Weißwein-Granatapfel Cupcakes

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Im Moment gibt es ja wieder überall Granatäpfel zu kaufen. Ich hab einen mit nach Hause genommen und wollte ihn einfach essen. Und dann hat mein blöder Kopf angefangen, Überstunden zu machen.
Hmmmm. Da kann man sicher was damit backen. Cupcakes wären toll. Mit einem rosa Topping. Oh LECKER! Du musst solche Cupcakes backen!

Also habe ich Cupcakes gebacken. Was passt zu Granatapfel? Da die Apfel-Cidre Cupcakes ein voller Erfolg waren, habe ich mich für Weißwein entschieden. Und siehe da – passt hervorragend!

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Vielseitiger Zitronenteig: Muffins, Kuchen, Torte

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Neulich hab ich bei Yushka von Sugarprincess ein tolles Rezept für einen Zitronenblechkuchen entdeckt. Ich hab es leicht abgeändert und finde, dass es so richtig saftig-lecker, vielseitig einsetzbar und dabei auch noch absolut alltagstauglich ist. Egal ob als Zitronen-Muffins, Kuchen oder Torte, dieser Teig ist echt pflegeleicht und das Ergebnis ein Traum!
Zitronen – Muffins (2/3 Teigmenge)
Ihr braucht:
200g Margarine
300g Mehl
abgeriebene Schale von einer Zitrone
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (Gr. M)
2TL Backpulver
90g Crème fraîche

100ml Wasser
100ml Zitronensaft
100g Zucker
2 Zitronen

Butter, Zucker, den Vanillezucker und Salz cremig rühren. Die Zitronenschale unterrühren. Eier nach und nach einrühren. Danach Mehl, Backpulver und Crème fraîche langsam unterrühren. Teig in Muffinförmchen geben und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Wasser mit Zitronensaft und Zucker aufkochen. Zitronen in Scheiben schneiden, dazugeben und weiter köcheln lassen, bis der Sirup eindickt.
Die Muffins mit einem Holzspieß mehrmals einstechen. Großzügig mit einem Pinsel Sirup über die Muffins streichen. Wiederholen, bis der ganze Sirup eingezogen ist. Die Muffins mit den Zitronenscheiben belegen.
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