Rudolf-Lebkuchen

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Dieses Jahr hätte ich fast den Advent verpennt.

Irgendwie war mir gar nicht bewusst, dass heute der erste Advent ist. Wie die Zeit vergeht! Jetzt sollte dann langsam Weihnachtsstimmung aufkommen! Die stellt sich bei mir immer am besten ein, wenn herrliche weihnachtliche Düfte durch die Wohnung ziehen. Also stimme ich mich heute einfach mal mit Lebkuchen ein.
Ich habe mich ja lange davor gedrückt, Lebkuchen zu backen. 

Meine Eltern haben mir als Kind mal die Geschichte erzählt, wie sie als junges Paar Lebkuchen-Anhänger für ihren ersten Christbaum backen wollten. Das ganze war eine Katastrophe: der Teig viel zu klebrig, mit dem zugegebenen Mehl haben sie dann nicht mehr geschmeckt und überhaupt war die ganze Angelegenheit eine riesige Enttäuschung.
Letztes Jahr habe ich mich dann aber doch rangetraut und zum Glück gleich ein tolles Rezept gefunden. Der Teig ist absolut handzahm und lässt sich auf einer Silikonmatte ohne Mehl oder Zucker ausrollen und ausstechen. Und sie schmecken auch noch lecker!
Heute gibt es Rudolf-Lebkuchen, die sind ein ganz süßes Mitbringsel, wenn man sie in Tütchen packt. Meine Musik-Empfehlung dazu: „Run, run Rudolf“.

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

 

Rudolf Lebkuchen (Honigkuchen)

etwa 25 Stück

Zutaten:
130g flüssiger Honig
200g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150g Butter
1 Prise Salz
1 TL Lebkuchengewürz
2 EL Kakaopulver
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 EL Milch

250g Puderzucker
1 Eiweiß (oder Trockeneiweiß und etwas mehr Flüssigkeit)
etwas Limettensaft
schwarze Lebensmittelfarbe / schwarze Zuckerperlen
Schokolinsen (z.B. Smarties)

Honig, Zucker, Vanillezucker und Butter erwärmen, bis alles aufgelöst ist. Solange verrühren, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Etwas abkühlen lassen. Dann Salz, Lebkuchengewürz, Kakaopulver, Mehl und Milch hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank für 30 Minuten ruhen lassen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

 

Den Teig auf einer Silikonmatte ausrollen (Dann braucht ihr kein zusätzliches Mehl und die Konsistenz ändert sich nicht.) und Rentiere ausstechen. Wenn ihr keinen Rentier-Ausstecher habt, könnt ihr natürlich auch alles andere Ausstechen: Männchen, Sterne, Herzen…

 

Wenn ihr die Honigkuchen aufhängen möchtet, vergesst nicht, ein kleines Loch auszustechen. Die ausgestochenen Rentiere am besten mit einer Palette vorsichtig von der Matte lösen, auf das Blech legen und ca. 12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

 

 

Puderzucker mit Eiweiß und etwas Limettensaft verrühren (etwa eine Verschlusskapsel). Zwei Spritzbeutel mit einer Lochtülle (2mm) bestücken (wenn ihr nur einen Spritzbeutel/eine Tülle habt, müsst ihr es hintereinander machen). In den einen Spritzbeutel den Hauptteil des Spritzgusses füllen, sodass etwa ein Esslöffel Masse übrigbleibt. In den Rest des Gusses etwas schwarze Lebensmittelfarbe rühren und die schwarze Masse in den zweiten Spritzbeutel füllen. Die Honigkuchen nach Lust und Laune dekorieren!

 

 

Für die Rentiere spritzt ihr einmal um das Geweih herum. Dann zwei große Punkte für die Augen, ein Punkt in die Mitte und eine schiefen Mund. Auf den mittleren Punkt drückt ihr eine Schokolinse als Nase, mit dem schwarzen Guss spitzt ihr kleine Pupillen auf die Augen. (Ihr könnt auch schwarze Zuckerperlen verwenden.) Fertig!

 

Wenn ihr die Lebkuchen verschenken möchtet, wirkt es besonders hübsch, wenn ihr sie in kleine Cellophan-Tütchen verpackt und noch mit Schleifchen, Aufklebern oder anderer Deko verziert.

 

 

Anleitung für die Lebkuchen-Weihnachtsmänner

 

 

Bis bald und eine schöne Weihnachtszeit!
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10 Kommentare zu “Rudolf-Lebkuchen

  1. Die sind ja wirklich super süß geworden.
    Lebkuchen habe ich schon in verschiedensten Variationen selber gebacken und meistens sind sie auch was geworden, aber die Rentiere sind klasse! Kannst du mir bitte noch verraten, wo du die tolle Ausstechform gefunden hast?

    Liebe Grüße

    fantasylife

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