Lebkuchenschlitten

Lebkuchenschlitten

Ein Plätzchenteller der etwas anderen Art


Ich hab dieses Jahr eine Schokoladenform für einen Schlitten bekommen. Aber irgendwie arbeite ich nicht so gern mit (purer) Schokolade und habe mir deshalb in den Kopf gesetzt, lieber Lebkuchen zu backen. Ich hatte in meiner Vorstellung schon so ein tolles Bild vom Lebkuchenschlitten, in dem dann die Plätzchen präsentiert werden. Einen schnöden Plätzchenteller kann ich ja nächstes Jahr wieder machen.

Ein tragischer Unfall


Die Sache hat wunderbar funktioniert und auch das Zusammenkleben mit Zuckerguss war ein Kinderspiel. Mit Zuckerguss und Schokolinsen verziert ist der Schlitten-Plätzchenteller ein echter Hingucker. Dann die Katastrophe: beim Fotografieren ist mir ein Rentier abgestürzt. Meine Schussligkeit mal wieder… Der Gatte hat sich dann schon gefreut, denn eigentlich sind verunglückte Backstücke immer zum Verzehr freigegeben. Aber irgendwie wollte ich dann den armen „Horst“ nicht so unfotografiert ins Jenseits schicken und habe ihn doch noch verewigt. So ein Job als Weihnachts-Rentier ist eben doch nicht ganz ungefährlich…


Lebkuchenschlitten


Lebkuchenschlitten


Anfangs war ich mir nicht sicher, on ich den Lebkuchenteig in der Silikonform backen sollte oder lieber nicht. Ich habe ihn dann herausgedrückt und ohne Form gebacken, damit er gleichmäßig aufgehen kann und nicht überquillt. Das war eine gute Entscheidung, denn meine zwei Befürchtungen, dass a) der Teig nicht aus der Form geht und b) die Form durch’s Aufgehen zu sehr verändert wird, sind beide nicht eingetreten.

Beim Rezept war ich faul und habe einfach den bewährten Teig von den Rudolf-Lebkuchen gemacht.

Die Silikonform „Xmas Dream“ wurde mir von Silikomart zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!

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6 Kommentare zu “Lebkuchenschlitten

  1. Ooh neein der arme Horstii 😉 echt schade, dass er nicht wenigstens das Fotoshooting überlebt hat. Die Geschichte hätte von mir sein können, bin auch so ein klein bisschen tolpatschig 😀 trotzdem finde ich die Idee klasse und auch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eigentlich kannst du froh sein, dass ein Rentier kaputt ging, sonst wäre es doch viiiel zu schade zum Essen gewesen 😉

    Liebe Grüße
    Caro

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