„Foodbloggercamp“: dieses Mal flexitarisch.

16073245803_0da24919e9_bbEssen fotografieren, ohne dass jemand blöd schaut, endlos fachsimpeln über SocialMedia und den perfekten Foto-Hintergrund, kochen und backen nach Herzenslust und natürlich essen und genießen, bis nichts mehr reinpasst – ich war auf meinem dritten Foodbloggercamp. Diesmal wieder in Reutlingen und ich hatte irgendwie das Gefühl, nach Hause zu kommen. All die inzwischen vertrauten Gesichter, und die Location (und der Hausherr) sind doch irgendwie kuscheliger als in Berlin.

FoodbloggercampDas (inzwischen vertraute) Anfangschaos ging fließend in die Sessionplanung über und wer griff diesmal beherzt zum Mikrofon? Ich! Jawoll! Der größte Kindskopf und Chaot auf Gottes Erdboden wird seine erste Session anbieten (das spontane Tiramisu mit Wumms zählt nicht!) … doch dazu später mehr.

Stichwort: flexitarisch.

Müsste ich das dritte Foodbloggercamp beschreiben, so würde ich den Begriff „flexitarisch“ verwenden. Ein vegetarisches Mittagessen hier, ein bisschen Wild zwischendurch, ein Häppchen Kuchen da, Steak, Steak und nochmal Steak, gekrönt von veganem Eis. (Oder so.)

FoodbloggercampNachdem mich erst kürzlich ein Post von Alexandra, in dem sie über Sinn und Unsinn des Bloggens, Erwartungen sich selbst gegenüber und Erwartungen der Leser schreibt, sehr angesprochen hat, habe ich den Samstag mit einer Gesprächsrunde zum Thema „Motivation/Spaß beim Bloggen“ begonnen.

Danach bin ich dann langsam mit Jule und Jens ins „Video-/ Showkochen“ eingestiegen. Ich glaube, das wär nichts für mich – bin viel zu unorganisiert – wobei so eine Handmassage vor dem Kochen/Backen schon nett wär… Jeeeeeeens! Dann kam der Part mit der Gymnastik (Grimasse) und ich wusste, ich brauchte dann erstmal was Süßes.

Also mal eben das „vegetarische Grillen“ zum „süßen Grillen“ umfunktioniert und leckere süße Flammkuchen und gegrillte Schokobananen abgestaubt.

FoodbloggercampDann wurde es ernst und ich habe zusammen mit Jule vom Hädecke Verlag eine „Backen mit Matcha„-Session gehalten. Es gab leckere Matcha Greenies (also Brownies mit Matcha) und ein Matcha-Trifle mit Maronencreme.

16692292622_0b4cac92dc_zMatcha (ein japanischer Grüntee) ist ziemlich gesund und färbt noch dazu den Teig wunderhübsch und absolut natürlich (gift-)grün. Da fallen die paar Kalorien von Sahne, Butter und Co. ja schier nicht ins Gewicht. Am Sonntag haben wir die Session dann wiederholt – diesmal mit spontanem Schokosößchen zu den Greenies. *hach*

Matcha GreeniesHabe ich schon die tollen Steaks erwähnt, die es zwischendrin gab? Oh, und Werners Wildschweinwurst war auch ganz, ganz lecker! Danach dann noch Burger von Ina und Sandra. Boah!

FoodbloggercampSonntag ging es dann vegan (!!!) weiter. Denise und Lina haben mich mit ihrem veganen Schokoladeneis mit gebrannten Mandeln restlos überzeugt.

FoodbloggercampEin guter Abschluss waren dann die „Social Media Tools„. Ich bin ja noch nicht lange auf Instagram unterwegs und habe jetzt vielleicht ein klitzekleines bisschen mehr Ahnung. 🙂

P.S. vielen Dank an die Sponsoren! (COOKIN – Mein Online-Kochbuch, miomente, becker döring communication, Hädecke Verlag, KUHN RIKON, Sojola, Bob Grillson, Lebensbaum, Villeroy & Boch, kuechen-atlas, regio.io, RatioDrink, Schwarzwald-MISO, EiszeitQuell)

P.P.S. Britta – ich hab dich und deine Likörchen vermisst!

P.P.P.S. Vielen lieben Dank an Ina, Isabelle und Sarah für die tollen Fotos!

P.P.P.P.S. Ich könnt schon wieder essen…

Matcha Greenies

Greenies

16 Greenies (1 quadratische Backform 20 x 20 cm)

30 g Mandeln, gemahlen
110 g Butter
1 Ei
1 Eiweiß
145 g Zucker
2 EL Matcha-Teepulver, gesiebt
20 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
120 g Mehl, gesiebt
1 TL Backpulver
50 g ungesalzene Erdnüsse

Backofen auf 170°C vorheizen. Mandeln darin auf der mittleren Schiene fünf bis sieben Minuten rösten. Butter auf kleiner Flamme zerlassen.

ln einer großen Schüssel Ei, Eiweiß, Zucker, Teepulver, flüssige Butter, Öl, Mehl, Backpulver und geröstete Mandeln zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Erdnüsse unterheben.

Eine quadratische Backform mit etwas Butter einfetten. Teig hineingeben und ca. 25 Minuten im Ofen auf der mittleren Schiene backen. Beim Abkühlen fällt der Kuchen in der Mitte leicht zusammen. Aus dem Kuchen 5x5cm große Stücke schneiden und servieren.

aus dem Buch Matcha – Der grüne Genuss (Hädecke)


Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
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5 Kommentare zu “„Foodbloggercamp“: dieses Mal flexitarisch.

  1. Es war wirklich ein tolles Wochenende! Habe mich gefreut, Dich mal persönlich kennen zu lernen. Und das Greenie-Rezept – ganz vielen Dank, das nehme ich gleich mal mit 😀

    1. Liebe Sandra,
      ja, es war sehr schön mit dir! <3
      Ich wünsche dir frohes Greenie-Backen 😉

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