Schoko-Macarons mit Tonkabohne

Schoko-Tonka-Macarons 4a

Macarons? Was für Macarons?

Zum Foodcamp von Chefkoch und AEG hatte ich eine ganze Etagere voller Leckereien mitgebracht: buntes Baiser, Kinderschokoladen-Macarons und Schoko-Macarons mit Tonkabohne. Ich sehe es jetzt mal als Kompliment, dass die Macarons weg waren, bevor der Nachmittags-Kaffee überhaupt eröffnet war…

Nachdem ich bis jetzt eher mit den Füllungen experimentiert habe, wollte ich diesmal versuchen, die Macaron-Schale zu aromatisieren. Das klappt mit Kakaopulver ja ganz prima. Aber auf die Dauer wird es auch langweilig. Deshalb habe ich die Schalen mit Tonkabohne aufgepeppt. Und tatsächlich, sie ergibt einen ganz feinen, leckeren Geschmack.

Schoko-Tonka-Macarons 5a

Tipp zur Backmatte

Ich habe mich die letzte Zeit beim Backen immer gewundert, dass die Macarons, die ich auf einer Matte backe, unten noch feucht sind und sich teilweise schlecht lösen lassen. Ich glaube inzwischen, dass das wirklich an der Silikon-Matte liegt, weil die Macarons so von unten nicht genug Hitze bekommen. Ich habe diesmal nach den 15 Minuten Umluft noch 5 Minuten Unterhitze drangehängt – und siehe da – perfekte Unterseiten!

Schoko-Tonka-Macarons 3a

Schoko-Macarons mit Tonkabohne

für etwa 24 Schalen
70g Mandelmehl (oder gaaanz fein gemahlene Mandeln)
130g Puderzucker
20g Kakao
etwas abgeriebene Tonkabohne
20g Zucker
2 Eiweiß (M)

für die dunkle Ganache mit Kakaosplittern
200g dunkle Schokolade
200ml Sahne
50g Kakaobohnensplitter

30g dunkle Schokolade zum Dekorieren

Die Mandeln mit Puderzucker, Kakao und Tonkabohne mischen. Den Zucker in einem Schälchen bereitstellen. Einen Spritzbeutel mit einer mittleren Lochtülle versehen. (Zum Befüllen am besten in ein großes Glas stellen.)

Jetzt des Eiweiß in einem kleinen Schüsselchen mit einem Handrührgerät aufschlagen. Wenn es anfängt, weißlich zu werden, den Zucker dazugeben. Wenn das Eiweiß schön fest ist, kann die Puderzucker-Mandel Mischung in mehreren Portionen untergehoben werden. (Am besten mit einem Löffel in langsamen, kreisenden Bewegungen.) Der Teig muss schöne Fäden ziehen.

Die Masse in den Spritzbeutel füllen und kleine flache Klekse auf eine Backmatte (oder ein Stück Backpapier) spritzen. Das Blech kurz auf den Tisch klopfen, um Luftbläschen zu vermeiden. Wenn man den Spritzbeutel hinten verschließt, gibt’s keine Sauerei.

Dann die Hälften etwa 20 Minuten ruhen lassen. Sie müssen Gelegenheit haben, anzutrocknen, damit sich der Rüschenrand bildet. Aber nicht zu lange stehen lassen, sonst wird die Oberfläche zu fest. Den Ofen vorheizen.

Bei 140°C Umluft etwa 15 Minuten backen. Gut auskühlen lassen, bevor die Schalen vom Blech genommen werden. Wenn ihr auf einer Silikonmatte backt, lasst die Macarons noch 5 Minuten bei Unterhitze im Ofen – für eine glatte, feste Unterseite.

Für die Füllung die Sahne erhitzen und die Schokolade darin schmelzen. Gut umrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Die Kakaobohnensplitter unterrühren und die Masse auskühlen lassen, bis sie zäh wird. Dann in einen Spritzbeutel füllen und jeweils einen Ring aus Schokoladenmasse auf die Innenseite einer Macaron-Hälfte spritzen. Dann einen Deckel daraufsetzen. Die Füllung durch leichtes Andrücken und Drehen bis an die Ränder verteilen. Vollständig aushärten lassen.

Die Schokolade für die Deko schmelzen und mit einem Pinsel Streifen auf die Oberseite der Macarons malen.

Schoko-Tonka-Macarons 2a

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
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5 Kommentare zu “Schoko-Macarons mit Tonkabohne

  1. Entschuldige bitte liebe Johanna, wann bekomme ich endlich ein neues Laptop von dir??? Immerhin beiße ich regelmäßig wegen deiner Leckereien in den Bildschirm!!!!

    Oh man… !!

  2. Moah,, die waren soooo lecker. Ich muss Macarons echt nochmal ausprobieren. Dafür liebe ich sie einfach zu sehr.
    Mein erster Versuch war eigentlich gar nicht soooo schlecht, aber ich hab sie zu früh vom Blech genommen.
    Vielleicht bekomm ich sie ja dann irgendwann so toll wie du hin <3

    1. Liebe Mareike,
      deine Macarons waren bestimmt trotzdem megalecker!
      Und meine ersten waren ja auch noch nicht optimal… 🙂
      Viele Grüße
      Johanna

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