„Mias süße Kleinigkeiten“: Avocadokuchen (Rezension)

Avocadokuchen

Für alle Schokoschnuten und Leckermäulchen!

Mia habe ich zum ersten Mal mit Sturmfrisur auf ihrem Blog Küchenchaotin gesehen. Chaotisch ist mir ja grundsätzlich schon mal sympathisch und „Schokoschnute“ und „Leckermäulchen“ sind meine zweiten Vornamen. Im Februar ist Mias Buch „Mias süße Kleinigkeiten“ (Thorbecke Verlag) erschienen und ich war gespannt auf mehr oder weniger chaotisch Rezepte. Genau wie auf ihrem Blog gibt es schön fotografierte, süße Leckereien. Kuchen und Törtchen, verführerische Nachspeisen auf die Hand und aus dem Glas und wunderhübsche Tartes. Zum Rezept gibt es dann meistens noch einen Kommentar mit Hintergrundinformationen, Tipps, oder einer kleinen Geschichte. Eigentlich wollte ich eine Tarte wie die Schwarzwälder Kirschtarte oder die Crème Brûlée-Tartelettes nachbacken. Doch dann kam alles anders…

AvocadokuchenWas mache ich mit restlicher Avocado?

Diese Frage stellt sich mir immer, wenn ich eine halbe Avocado für zwei Sandwiches brauche und dann aber keine Lust mehr auf die zweite Hälfte habe. Und am nächsten Tag ist das gute Stück dann so unansehnlich braun geworden. Bäh! Trotzdem kaufe ich immer wieder eine, wenn ich gerade Appetit auf ein Avocado-Sandwich habe. So auch dieses Mal. Zufällig habe ich mich dann mit meinem Sandwich an meine neuen Backbücher gesetzt, um mal ein bisschen zu schmökern und zu überlegen, was ich als nächstes backe. Und da ist mir gleich Mias Avocadokuchen ins Auge gestochen. Kuchen aus Avocado? Schmeckt das denn? Ohne Mia wäre ich jedenfalls nie auf die Idee gekommen meine restliche halbe Avocado auf diese Weise zu verwerten.

Avocadokuchen

Avocadokuchen und Schokoladensalami

Ich habe dann am gleichen Tag noch den Avocadokuchen gebacken. Und tatsächlich: der Kuchen hat eine leicht blassgrüne Farbe (die jedoch nicht mit Matcha zu vergleichen ist) und schmeckt ansonsten schön saftig nach Kuchen (und nicht penetrant nach Avocado). Der Avocadokuchen ist übrigens nicht die einzige verrückte Idee. Als nächstes werde ich dann die Schokoladensalami ausprobieren. 😀

Avocadokuchen

Avocadokuchen

Zutaten für ca. 8 Stückchen
1/2 Avocado
140 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
l Prise Salz
125 ml Buttermilch
50 g Puderzucker
1-2 EL Limettensaft


Avocados werden auch „die Butter des Urwalds“ genannt – das erklärt vielleicht, warum ich so verrückt noch ihnen bin! Und wer Avocado in seinen Kuchen rührt, der wird nicht nur mit einer etwas gesünderen Süßigkeit, sondern auch mit einem ganz leicht grünen Kuchen belohnt. Von der Avocado schmeckt man übrigens nichts. Versprochen!

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Die Avocado fein pürieren und anschließend mit dem Zucker und dem Vanillezucker glatt rühren, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind.

Anschließend die Eier einzeln unterrühren und jeweils mindestens 1 Minute lang schlagen.

Mehl, Backpulver und Salz in eine separate Schüssel sieben und zusammen mit der Buttermilch nur so lange unter die Avocadomasse rühren, bis es gerade vermengt ist. Rührt man zu lange, wird der Kuchen später zäh!

Eine kleine Kastenform (18 cm) fetten, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten lang backen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Den Puderzucker mit so viel Limettensaft verrühren, bis ein dicker Guss entstanden ist. Diesen über dem ausgekühlten Kuchen verteilen. Fertig!

Copyright: Thorbecke Verlag

Avocadokuchen

Das Buch wurde mir vom Thorbecke Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Mias süße Kleinigkeiten – Rezepte der Küchenchaotin (Thorbecke)
136 Seiten
ISBN: 978-3799505857
19,99 €

Avocadokuchen

Bis bald und viel Spaß beim Nachbacken!
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